125 Jahre St. Martha  10. - 12. Juni 2016

 „Perle des Pastoralen Raumes - St. Martha überragt seit 125 Jahren Engenhahn -  bleibt auch in Zukunft ein Zuhause für Gläubige - interkonfessionelle Gemeinsamkeiten - Mut und Zuversicht haben wie unsere Vorfahren - stabilisierende Rolle der Kirchengemeinden“ 

Die Grußbotschaften sagen einfach ausgedrückt  „Danke St. Martha und alles Gute für die Zukunft“. Sie lassen alle zeitweiligen Mühen und Ärgernisse, die auch zur Geschichte von St. Martha gehören, in den Hintergrund treten. 

Das von Ruth Jakobs-Mosch gut gelaunt moderierte Freitagsprogramm begann mit der heiter, von Inge Fasching, Kerstin Mosch, Rudi Honnef und Mark Vestner vorgespielten Geschichte von Jesus’ Besuch im Hause Martha. 

Danach bot die von Edeltrud Fiebig geleitete Musikgruppe St. Martha eine musikalische Mischung aus bekannten und neuen Liedern, dazu die nach der Abstimmung der Kirchenbesucher auf den vordersten Plätzen gelandeten Wunschlieder, quasi eine kleine Hitparade. 

Nach einer kurzen Pause durften die Gäste mithelfen, beim Anzünden von 125 Kerzen entlang des Kirchweges. Sie wurden dafür umgehend mit anspruchsvoller aber doch musikalischer Orgelmusik belohnt, gespielt von Thomas Zabel und Kerstin Mosch. 

Dann ging es wieder nach draußen zur Vorstellung und Verköstigung aus der Bibel bekannter Früchte, wie Feigen, Datteln usw. ergänzt mit Bibelzitaten und erstaunlichen Informationen von Birgit Wohnig und Annette Honnef. 

Wieder zurück in der Kirche waren nun Detailbilder der Gotteshäuser des Pastoralen Raumes richtig zu zuordnen, dies gelang den Besuchern weitgehend. Parallel dazu luden Werke der Firmlinge zum Betrachten und Meditieren ein. Reinhard Koy-Obertür untermalte diese ruhige Stunde mit gedämpften Klängen auf seiner Gitarre. 

Nach einem Schlussgebet und Schlusslied führten die ersten Schritte auf dem dunklen Nachhauseweg vorbei an 125 nun hell leuchtenden Kerzen. 

Samstags gab es reichliche Informationen aus lange zurückliegenden Zeiten, wie es zu St. Martha überhaupt kam, wie es sich bis heute entwickelte. Hugo Wohnig präsentierte dies mit seinem „Bilderbuch“, zunächst chronologisch später mit der früher üblichen Methode „Griff in den Schuhkarton“. Man wusste vorher nie, aus welchem Zeitraum das nächste Bild kommt, dadurch blieb es spannend bis zum Schluss. Besondere Heiterkeit entstand, wenn lustige Schnappschüsse von anwesenden Personen auf der Leinwand erschienen. 

Beim Festgottesdienst am Sonntag konnte sich Pfarrer Brast über die selten gewordene Inanspruchnahme von Stehplätzen freuen. In seiner Predigt hinterfragte er „Warum Martha als Patronin“ und gab letztlich schlüssige Antworten. Der Männergesangverein sowie Kerstin Mosch und Thomas Zabel an der Orgel - zum Teil vierhändig - unterstrichen auf musikalische Art das Festliche des Gottesdienstes. 

Im Pfarrsaal hörte man von den örtlichen Gemeindevertretern und den Abgesandten der christlichen Nachbargemeinden bei einem Glas Sekt viele Dankesworte, die meist mit originellen Geschenken verbunden waren. Aufgelockert wurde die Zeremonie durch die Musikgruppe St. Martha. 

Für das bereits wartende Mittagessen wurde es mittlerweile höchste Zeit. Mit ihm kam endlich der gemütliche und unterhaltsame Teil des Festes an die Reihe.  

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